Früher war es üblich, eine Krankheit als rein körperliche
Funktionsstörung zu sehen, die es so schnell wie möglich zu beheben galt. Diese
Auffassung ist leider noch heute weit verbreitet und ihre Verfechter lehnen
tiefere Heilmethoden wie Akkupressur, Homöopathie u.a. grundsätzlich ab. Doch
die wachsende Beliebtheit der "alternativen Heilmethoden" spricht eine
deutliche Sprache, denn die meisten alternativen und ganzheitlichen Methoden sind sehr
erfolgreich.
In der ganzheitlichen Medizin wird niemals nur das
krankmachende Symptom alleine behandelt, sondern der Mensch als "Ganzes" steht
im Mittelpunkt. Alle Aspekte, die zur Krankheit geführt haben oder haben könnten
werden mit in die Behandlung einbezogen. So ist es dem Therapeuten, durch
Mithilfe des Patienten, möglich eine umfassende Diagnose zu erstellen. Wird
diese ganzheitliche Diagnose nicht gestellt, sondern nur das offensichtliche
Symptom behandelt, treten die Krankheiten immer wieder in gleicher oder
veränderter Form auf.
Jede Krankheit hat eine Ursache, die es zu finden
gilt.
Seit Jahrhunderten ist es die Wissenschaft gewohnt, zu zählen,
wiegen und zu messen. Deshalb kann die Wissenschaft zum Beispiel nicht erklären,
warum Bach-Blüten oder homöopathische Mittel wirken, da sie eigentlich nur aus
Trägersubstanzen, wie Alkohol oder Milchzucker bestehen.
Zögern sie
niemals ihren Therapeuten anzusprechen, wenn ihnen etwas seltsam oder
unverständlich erscheint. Ein guter Therapeut wird ihnen jederzeit gerne die
Wirkungsweise der verschiedenen Mittel erklären.
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